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Michael Erhard investiert in Wohn- und Geschäftshaus in Nördlingen.
Nördlingen (beck). "Schön dass es endlich losgeht", freute sich Paul Kling, 1. Vorsitzender der Lebenshilfe Donau-Ries über den Spatenstich zum Bau eines neuen Wohnheims für Menschen mit Behinderung am Kreisverkehr am Nördlinger Bahnhof. Nach Fertigstellung des Gebäudes, das eine Kombination aus Wohn- und Geschäftshaus sein wird, werden hier 20 Menschen mit schwerer Behinderung ein neues Zuhause finden.
Lange Zeit hat das Haus in der Bürgermeister-Reiger-Straße 15 leer gestanden. Nun soll es wieder mit Leben gefüllt werden. Dazu wurde allerdings erst einmal das alte Gebäude abgerissen. Seit einiger Zeit klafft hier nun eine große Lücke, denn das Wohn- und Geschäftshaus wird eine Tiefgarage bekommen und deshalb wurde eine tiefe Grube ausgehoben.
In der ersten und zweiten Etage des vierstöckigen Gebäudes wird die Lebenshilfe sich einmieten. "Wir waren lange auf der Suche nach einem geeigneten Standort für ein Wohnheim für unsere Schwerstbehinderten", so Paul Kling, 1. Vorsitzender der Lebenshilfe Donau-Ries. Die Einrichtung in der Berger Straße sei überfüllt und die Nachfrage nach Plätzen ist gegeben. "Die Verhandlungen mit dem Investor Michael Erhard waren so konstruktiv und dass es nun geklappt hat, freut mich umso mehr", fügte der Alt-OB hinzu.
Der Standort zeichne sich durch die Zentrumsnähe aus und somit haben die Behinderten Kontakt zum Leben in der Stadt. "Das ist sehr wichtig", erläuterte Kling in seiner kurzen Ansprache. Somit sind die Bewohner auch verstärkt ins Leben der Allgemeinheit mit eingebunden, freute er sich. "Das ist im Sinne der Inklusion."
Investor ist Michael Erhard, der auch gleich versprach, dass trotz der derzeit eisigen Temperaturen das Projekt bis Ende des Jahres fertiggestellt sein wird. "Das ist ein sehr ehrgeiziges Ziel, aber wir schaffen das", so Erhard. Für den Rohbau ist die Bauunternehmung Eigner aus Nördlingen und für die Erdarbeiten Volker Bobinger aus Huisheim zuständig. |