Farbansicht Kontrastansicht Schrift verkleinern Schrift zurueck setzen Schrift vergroessern Accesskeys

Termine

Mai
Pfingstsonntag
27. Mai 2012 (ganztägig)
Pfingstmontag
28. Mai 2012 (ganztägig)
Juni
Fronleichnam
07. Juni 2012 (ganztägig)
Juli
Sommerfest in Asbach-Bäumenheim
06. Juli 2012 (15:00 - 18:00)
Grillfest in Nördlingen
13. Juli 2012 (15:00 - 18:00)
Gesamter Kalender


1976: Errichtung einer „Beschützenden Werkstätte“

Im alten Kleinsorheimer Schulhaus wurde eine „Beschützende Werkstätte für Behinderte“ eingerichtet und in Betrieb genommen.


1978: Gründung der Nordschwäbischen Werkstätten GmbH

Mit der Unterzeichnung des Gesellschaftervertrages am 16.06.1978 durch die damaligen Vereinsvorsitzenden, Dr. Hermann Keßler und Johann Kabrhel, gründeten die Lebenshilfevereine Donau-Ries und Dillingen die gemeinnützige „Nordschwäbische Werkstätten GmbH, Werkstätten der Lebenshilfe für Behinderte“.

Damit erfüllten die beiden Werkstätten in Dillingen und Kleinsorheim die Voraussetzungen für die Anerkennung nach dem Schwerbehindertengesetz.


1980: Umzug in das Werkstattprovisorium in Nördlingen

Bald schon konnte das alte Schulhaus in Kleinsorheim den Arbeitsanforderungen und der gestiegenen Zahl der Betreuten nicht mehr gerecht werden. Mit Hilfe der „Aktion Sorgenkind“ wurde in Nördlingen, in der Herlinstraße, eine ehemalige Druckerei umgebaut und mit den notwendigen Arbeitsplätzen ausgestattet. 50 Behinderte fanden hier Arbeitsmöglichkeiten.

Die rasch ansteigende Zahl der zu betreuenden Mitarbeiter machte später die Anmietung zweier weiterer Provisorien notwendig. Der Neubau einer Werkstätte für Behinderte wurde somit immer dringender.


1983: Erweiterung der Werkstätte

Inzwischen nahm die Zahl der Betreuten in der Werkstätte für Behinderte weiter zu, so dass früher als erwartet zusätzliche Räume zur Unterbringung einer Trainingsgruppe angemietet werden mussten.


1986: Bau einer Werkstätte für Behinderte

Nach umfangreichen Vorplanungen und Finanzierungsgesprächen bewilligten die zuständigen Kostenträger Ende 1985 den Neubau einer Werkstätte für Behinderte in Nördlingen, im Industriegebiet, mit 90 Arbeitsplätzen.

Somit konnte die Lebenshilfe im Raum Donau-Ries 90 behinderten Menschen die ihnen gerechten Arbeitsplätze und zusätzliche Möglichkeiten einer therapeutischen Arbeitsbegleitung anbieten.


1988: Bezug der neuen Werkstätte

Im Nördlinger Industriegebiet bezogen die Werkstattmitarbeiter ihre neue Arbeitsstätte. Kernstück der Einrichtung ist eine moderne Krankenhaus-Hygiene-Wäscherei. Mit diesem Dienstleitungsangebot ergibt sich eine verbesserte wirtschaftliche Situation der Werkstätte und eine langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen und Betreuungsmöglichkeiten für Behinderte.


1991:  Erweiterung der Werkstätte

Obwohl die neuer Werkstätte für 90 Mitarbeiter konzipiert wurde, waren es im Herbst 1990 bereits knapp 120 Behinderte, die in der Lebenshilfe-Werkstätte beschäftigt und betreut wurden. Nur durch die Anmietung eines zusätzlichen Gebäudes direkt neben der Werkstätte gelegen, konnte die akute Raumnot gemildert und die Unterbringung der Behinderten gesichert werden.


1995: Vertragsabschluss für die Nebenwerkstätte in Asbach-Bäumenheim

Die Zahl der betreuten Mitarbeiter in Nördlingen wuchs in den letzten Jahren so stark, dass die Arbeitsräume in ihrer Kapazität voll ausgeschöpft waren.

Zudem waren einige betreute Mitarbeiter aus dem südlichen Landkreis beschäftigt, für die viel Zeit „auf der Strecke“ blieb. Deshalb entschloss man sich in Abstimmung mit den Bezirk Schwaben, das Gelände der Firma Sigel, die heute in Mertingen ihren Sitz hat, zu mieten. Am 01.11.1995 wurde der Mietvertrag für das zweistöckige Gebäude mit Fertigungshalle in Asbach-Bäumenheim geschlossen.

Der Einzug mit zwei Arbeitsgruppen und insgesamt 21 behinderten Mitarbeitern konnte am 04.03.1996 erfolgen. Die Arbeitsangebote erstreckten sich von der Montage von Bohrfutter bis zur Zusammenstellung bzw. Trennung von Computerbeipacks. Die Einweihung der Außenwerkstätte für den südlichen Bereich konnte am 26.07.1996 gefeiert werden.

Die Genehmigung für vorerst 30 Plätze wurde am 23.01.1997 vom Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien, Frauen und Gesundheit erteilt.


1997: Abspaltung von Dillingen

Ab 01.01.1997 trennte sich die Werkstätte Nördlingen mit ihrer Nebenwerkstätte in Asbach-Bäumenheim im gegenseitigen Einvernehmen von der Nordschwäbischen Werkstätten GmbH in Dillingen. Der eigenständige Betrieb firmiert nun unter der Bezeichnung „Donau-Ries-Werkstätten GmbH“.


1998: Kauf des Werkstattgeländes

Am 18.05.1998 erwarb die Donau-Ries-Werkstätten GmbH der Lebenshilfe den gesamten Komplex in Asbach-Bäumenheim, d.h. neben den bereits gemieteten und genutzten Bereichen auch den nördlichen Teil des zweistöckigen Gebäudes mit der dazugehörigen Fertigungshalle.

Mit Schreiben vom 29.10.1999 wurde die Erweiterung der Werkstätte auf 60 Plätze beantragt und 2001 der entsprechende Bedarf formell anerkannt.

Aufgrund der Umbaumaßnahmen in Asbach-Bäumenheim konnte im Herbst 2000 eine weitere Betreuungsgruppe errichtet werden. Hier werden 5 behinderte Mitarbeiter betreut, für die eine intensivere Begleitung und Anleitung notwendig ist.

Ab Oktober 2001 konnte eine vierte Gruppe eingerichtet werden. Darin werden chronisch psychisch kranke Menschen betreut und beschäftigt.


2000: Einweihung der Förderstätte

Bereits 1990 kam der Wunsch nach einem Förderstättenbereich in Nördlingen auf. Am 30.09.1993 wurde ein Antrag beim Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit gestellt. Nach der Genehmigung konnte 1995 mit der Bauplanung begonnen werden. Bei herrlichem Wetter fand am 12.08.1998 im Beisein vieler Vertreter aus Politik und Verwaltung der Spatenstich zur Errichtung der Förderstätte statt. Bereits am 10.05.1999 konnte das Richtfest gefeiert werden und zu Beginn des neuen Jahres erfolgte der Umzug in die neuen Räume.

Durch diese neue Förderstätte der Donau-Ries-Werkstätten GmbH konnten die Betreuungs- und Fördermöglichkeiten für erwachsene, schwer- und mehrfachbehinderte Menschen, die nicht im Arbeitsbereich der WfbM aufgenommen werden können, verbessert werden.

Die Förderstätte wurde selbstverständlich rollstuhlgerecht konzipiert. Sie umfasst insgesamt 28 Plätze, davon 12 für die beiden Fördergruppen und 16 Plätze für die beiden Gruppen mit Sonderbetreuung.


2001: Erweiterung der Werkstätte in Nördlingen

Nach langjähriger Planung und gründlicher Vorbereitung kann die Donau-Ries-Werkstätten GmbH der Lebenshilfe nun den Bau der Werkstatterweiterung um 120 Plätze in Angriff nehmen. Dieses wichtige Ereignis feierten  wir am Freitag, den 21.12.2001 um 11.00 Uhr neben unserem Werkstattgelände in der Industriestr. 29, Nördlingen, mit einem feierlichen Spatenstich.


2004: Einweihung des Erweiterungsbaus mit 120 Arbeitsplätzen

Der sehr helle und freundlich Neubau, ist rollstuhlgerecht konzipiert worden. Neben den Gruppenräumen für den Montagebereich konnten auch eine Schreinerei mit einem überdachten Holzlager und einem größeren Maschinenraum errichtet werden. Alle Sanitäreinrichtungen sind behindertengerecht sowie teilweise mit Lifter für Rollstuhlfahrer ausgestattet. Im Obergeschoss ist die Verwaltung der Donau-Ries-Werkstätten untergebracht. Das Lager mit 900 Palettenstellplätzen ist nach den neuesten technischen Anforderungen ausgerichtet.


2005: Errichtung eines Kommissionierlagers

an der Ostseite des Hochregallagers wurde ein Kommissionierlager mit einer Fläche von 500 m² angebaut. Die Parkplätze sind auf die Grünfläche vor der Förderstätte verlegt worden.